Alles hat seine Zeit

Alles hat seine Zeit
Der junge Bauer, lässt seinen Blick über die Felder und dann zum Himmel schweifen.
»Hmm..«, murmelt er nachdenklich.
Sam, sein Hund, der ihm zu Füßen sitzt, bellt auf. Er nickt ihm zu.
»Ja, mein kleiner, nun können wir nur noch warten.«
Das Feld war umgegraben, die Samen gepflanzt und gewässert.
Nun musste Mutter Natur nur noch ihren Teil der Arbeit machen. Er stützt sich auf den Rechen, den er dabei hat und beobachtet, wie die Vögel sich vom Wind durch die Lüfte tragen lassen.
»Weißt Du«, sagte er zu Sam, »wenn alles gut vorbereitet ist, muss man manchmal kurz ruhen und auf Mutter Erde vertrauen. Die nächste arbeitsreiche Zeit fängt früh genug wieder an.«
Anschließend dreht er sich um, geht los und klopft einmal auf die Seite seines Oberschenkels. Mit diesem Zeichen folgt ihm Sam.
»Es ist nicht immer leicht, die Dinge ruhen zu lassen, aber die Halme wachsen auch nicht schneller, wenn man daran zieht, nicht wahr?«
Sam bellt zustimmend.
»Genau, auf uns wartet jetzt erst mal der Liegestuhl und die Abendsonne.«, antwortet er mit einem Lächeln und freut sich auf einen kurzen Moment der genussvollen Erholung, bevor er wieder zu arbeiten anfängt.